Die Vergangenheit

Schon während meiner Schulzeit interessierten mich Automobile. Nach bestandenem Führerschein konnte ich meinen ersten VW Käfer kaum erwarten und startete hiermit nach dem Abitur in meine berufliche Ausbildung bei einem führenden Automobil-Zulieferer.

Da mich nicht nur die Produkte interessierten, sondern immer mehr der Markt und die im Geschäft tätigen Kunden faszinierten, wechselte ich folgerichtig in den Vertrieb Handel. Ständig wuchsen die Aufgaben, mein Verantwortungsbereich wurde größer und ich lernte so auch andere europäische Märkte und deren Strukturen und Mentalitäten kennen.

Kurzum eigentlich eine Erfolgsstory, wenn da nicht zunehmend der Wunsch nach mehr Eigenverantwortung aufgekommen wäre, der sich in einem nunmehr internationalen Konzern mit mehr als 130.000 Mitarbeitern naturgemäß selten umsetzen ließ. Hinzu kamen Strategien und unternehmerische Entscheidungen, mit denen ich mich oft nur teilweise identifizieren konnte.

So entschied ich mich in meinem 50. Lebensjahr für den Ausstieg und trennte mich von meinem bisherigen beruflichen Umfeld.

Für diese Zeit, die Erfahrungen und vor allem die Menschen, die ich kennenlernen durfte, bin ich sehr dankbar und möchte sie nicht missen.

Der Start in ein neues Kapitel…

…gestaltet sich nach 30 Jahren im Angestelltenverhältnis natürlich nicht so ganz von selbst. Die gewohnten Bahnen waren gut eingefahren und ich musste langsam den Kopf freibekommen und meine alte Kreativität zurückgewinnen. Touren mit meinem Roadster waren dabei sehr hilfreich und öffneten den Blick für Neues.

So entstand die Idee, aus meinem automobilen Hobby ein neues berufliches Kapitel zu entwickeln und ein eigenes Unternehmen aufzubauen, das ich mittlerweile als Nebenbeschäftigung betreibe. So verbinden sich alle Talente und Erfahrungswerte zu einem neuen sinnvollen Ganzen. Meine Freude daran wird auf Sie überspringen — ganz sicher!